Bewerbung per E-Mail: Betreff, Text und Anhang richtig machen
Stand: 31.07.2026 · Lesezeit ca. 4 Minuten
Kurz gesagt: Eine gute E-Mail-Bewerbung hat einen aussagekräftigen Betreff mit der Stellenbezeichnung, einen kurzen höflichen Text in der E-Mail selbst und die vollständigen Unterlagen als ein PDF im Anhang — in der Reihenfolge Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse. Verschickt wird von einer seriösen Adresse aus deinem eigenen Namen.
Was gehört in die Bewerbungs-E-Mail?
Die E-Mail selbst ist der Rahmen, nicht die eigentliche Bewerbung. Sie sollte knapp und korrekt sein:
| Baustein | Inhalt |
|---|---|
| Absenderadresse | Seriös, am besten vorname.nachname — keine Spitznamen |
| Empfänger | Die in der Anzeige genannte Adresse; kein offener Verteiler |
| Betreff | Stellenbezeichnung und ggf. Referenznummer |
| Anrede | Nach Möglichkeit mit Namen der Ansprechperson |
| Einleitungstext | Zwei bis drei Sätze: worauf du dich beziehst, Verweis auf den Anhang |
| Signatur | Name, Telefonnummer, ggf. Adresse — für schnelle Rückfragen |
| Anhang | Ein PDF: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse |
In 5 Schritten zur E-Mail-Bewerbung
- Seriöse Absenderadresse wählen. Eine Adresse aus deinem Namen wirkt professionell. Bewirb dich nie von einer verspielten oder anonymen Adresse.
- Betreff präzise formulieren. Nenne die Stelle genau so, wie sie ausgeschrieben ist, plus Kennziffer — dann landet deine E-Mail sofort im richtigen Vorgang.
- Kurzen Einleitungstext schreiben. Zwei, drei höfliche Sätze reichen: worauf du dich bewirbst und dass die vollständigen Unterlagen im Anhang liegen.
- Unterlagen als ein PDF anhängen. Fasse Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in einer Datei zusammen, benannt zum Beispiel „Bewerbung_Nachname_Stelle.pdf".
- Vor dem Senden prüfen. Ist der Anhang wirklich dabei? Stimmen Firma, Ansprechperson und Stellenbezeichnung? Ist die Dateigröße moderat? Erst dann absenden.
Häufige Fehler
- Anhang vergessen. Der Klassiker — vor dem Senden immer kontrollieren.
- Viele Einzeldateien. Fünf lose Anhänge sind unübersichtlich; ein sortiertes PDF ist besser.
- Leerer oder nichtssagender Betreff. „Bewerbung" allein reicht nicht — die Stelle gehört rein.
- Word statt PDF. Word-Dokumente können beim Empfänger verrutschen; PDF bleibt stabil.
- Falsche Firma im Text. Wer mehrere Bewerbungen verschickt, verwechselt schnell die Namen — prüfen.
Häufige Fragen
Was schreibt man in den Betreff?
Die genaue Stellenbezeichnung und, falls vorhanden, die Referenznummer aus der Anzeige — etwa „Bewerbung als Buchhalter (m/w/d), Kennziffer 4711". So wird die E-Mail sofort richtig zugeordnet.
Anschreiben in den E-Mail-Text oder in den Anhang?
Beides ist üblich. Sicher ist ein kurzer Einleitungstext in der E-Mail und das vollständige Anschreiben zusätzlich als PDF im Anhang — so geht nichts verloren, wenn die E-Mail weitergeleitet wird.
In welchem Format schicke ich die Unterlagen?
Als PDF, idealerweise alle Dokumente in einer Datei in der Reihenfolge Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse. PDF sieht bei jedem Empfänger gleich aus.
Wie groß darf der Anhang sein?
Als Faustregel unter 5 MB, damit nichts im Größen- oder Spamfilter hängen bleibt. Zeugnisse mit moderater Auflösung scannen und in einem PDF zusammenfassen.
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